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Foto: Nachdem schon die Rede vom „Bubble Trouble“ war und mancher in China die Sonne untergehen sah, setzt der chinesische Immobilienmarkt derzeit zu einem neuen Höhenflug an.
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Nach einem Knick im vergangenen Jahr setzt der Immobilienmarkt in China erneut
zum Höhenflug an. Dabei rücken neben den großen Zentren Peking und Shanghai auch verstärkt andere Provinzhauptstädte ins Rampenlicht.
Chinas Immobilienmarkt sonnt sich nach achtmonatiger Verschnaufpause in neuem Glanz. Als die Himmel stürmenden Preise für neue Wohnungen immer mehr Chinesen aus dem Markt drängten und sich bei den Staatsbanken wieder mehr faule Kredite auftürmten, betätigten Kreditgeber und Behörden im Frühjahr 2005 die Bremse. Harsche Auflagen und Gewinnsteuern sollten die grassierende Spekulation eindämmen. Die Maßnahmen wirkten schnell. In der 17-Millionen-Metropole Shanghai, die weniger als zwei Prozent von Chinas Bevölkerung beherbergt, aber 20 Prozent aller Hypothekenkredite im Land auf sich zieht, fielen die Preise um 15 bis 25 Prozent, bei manchen Luxusimmobilien purzelten sie sogar noch deutlicher nach unten. Tausende von Maklern machten dicht. Die Leerstände nahmen zu. Berichte über Shanghais „Bubble Trouble“ machten die Runde.
Kräftige Preissteigerungen
Doch seit dem Frühjahr 2006 zieht der Markt in Shanghai und anderen Städten Chinas wieder an. Das belegen die jüngsten Zahlen des Nationalen Statistikbüros. Der Klima-Index der Behörde, der im April 2005 gleich nach Bekanntwerden des staatlichen Bremsmanövers am Immobilienmarkt auf 102 Punkte absackte, zog im März 2006 wieder auf 123 Punkte an. Für fünf große Städte – darunter Peking, Shanghai und Guangzhou – melden die Statistiker teilweise kräftige Preissteigerungen.