AFIRE ist die Abkürzung für Association of Foreign Investors in Real Estate. Doch wer investiert wo, und womit beschäftigt sich AFIRE? Mit James A. Fetgatter, Chief Executive der AFIRE, sprach Andreas Schiller.
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Foto: James A. Fetgatter, Chief Executive der AFIRE
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Welche Ziele verfolgt AFIRE und welche Arbeit leistet die Organisation? James A. Fetgatter: Als offizielle Stimme der internationalen Immobilienwirtschaft in den USA repräsentiert die Association of Foreign Investors in Real Estate AFIRE die Interessen von rund 200 Mitgliedern aus 17 unterschiedlichen Ländern. 1988 egründet, ähnelt AFIRE einem privaten „Club“ und sorgt durch regelmäßige Meetings in den USA, in Europa und den wichtigsten Städten der Welt für einen exklusiven Rahmen, in dem sich die obersten Entscheidungsträger treffen und ihre Erfahrungen austauschen können.
AFIRE hat ihren Sitz in den USA. Wenn man von „Investments in ausländische Immobilien“ spricht, sind dann hauptsächlich die Investments von Ausländern auf den US-amerikanischen Märkten und umgekehrt gemeint?
James A. Fetgatter: Ursprünglich waren es niederländische Pensionsfonds und japanische institutionelle Investoren, die AFIRE gegründet haben. Beide hatten damals großes Interesse an US-amerikanischen Immobilien. Die Größe und Komplexität dieses Marktes ließ sie jedoch die Notwendigkeit einer Organisation erkennen, die ausschließlich ihre Interessen als ausländische Investoren vertrat. Doch wie die Investoren als Mitglieder ihren Investmenthorizont erweitert haben, so haben auch wir den Bereich unserer Aktivitäten ausgedehnt. Dennoch ist nach wie vor das Investment in den USA das verbindende Element unter unseren Mitgliedern.
Wer sind die Mitglieder und wie ist AFIRE organisiert?
James A. Fetgatter: AFIRE eine US-Corporation mit Nonprofit-Status. Die volle „institutionelle“ Mitgliedschaft bei AFIRE ist auf nicht US-amerikanische institutionelle Investoren beschränkt und kann nur von Unternehmen, nicht auf individueller Basis erworben werden. Geleitet wird AFIRE von einem Board of Directors, in dem bis zu drei institutionelle Mitglieder aus jedem Mitgliedsstaat vertreten sind. Ein Executive Committee of the Board ist mit der eigentlichen Geschäftsführung betraut, und jedes Jahr wird aus der Reihe der institutionellen Mitglieder ein Chairman gewählt. Der Chairman muss mindestens jedes zweite Jahr ein nichtamerikanischer Bürger oder Ausländer sein. 2007 ist Mark Preston von Grosvenor (Großbritannien) Chairman, 2008 Karin Shewer von Real Estate Capital Partners (Deutschland).