|
|
 |
 |
 |
|
Quelle: Rebitzer; Stand: 1. Quartal 2007
|
|
Deutschland wird weiterhin von der Expansion des Europäischen Marktes profitieren und verzeichnet die höchsten Flächenumsätze (über drei Millionen Quadratmeter), gefolgt von Großbritannien und Frankreich (beide über 2,5 Millionen Quadratmeter). Zusammen vereinen die drei Ankermärkte 70 bis 75 Prozent des gesamten Flächenumsatzes in Europa auf sich. Mit einem Marktanteil von jeweils zehn bis 15 Prozent folgen die Niederlande und Belgien als traditionelle Logistik- und Handelsplätze in Europa sowie der „Sunbelt“ mit Spanien und Italien. Doch auch die mittel- und osteuropäischen Märkte Polen, Ungarn und Tschechische Republik verfügen inzwischen über Logistik-Cluster, die gegenwärtig einen Anteil am gesamteuropäischen Flächenumsatz von fünf bis zehn Prozent haben. Insgesamt wurden in Europa im letzten Jahr rund zwölf Millionen Quadratmeter umgesetzt. Diese Zahl zeigt deutlich die Dynamik des Marktes.
Vermietungsschwerpunkte
Über 90 Prozent der Umsätze in den Agglomerationen werden durch Vermietung erzielt. Schätzungsweise die Hälfte der Flächennachfrage kommt von Unternehmen aus dem Logistiksektor, gefolgt von Handel (30 bis 40 Prozent) und Industrie (zehn bis 20 Prozent). Der Anteil der Logistikunternehmen an den Transaktionen hat sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt und verdeutlicht die steigende Bedeutung der Logistikbranche. Gegenwärtig werden 40 Prozent aller Logistikdienstleistungen von Logistikunternehmen erbracht – 60 Prozent werden (noch) von den Nicht-Logistikunternehmen selbst erledigt. Doch Handels- und Industrieunternehmen lagern ihre logistischen Tätigkeiten zunehmend an Logistikunternehmen aus.
Mehr als 80 Prozent des Gesamtumsatzes entfällt auf Flächen über 5.000 Quadratmeter. Davon liegt die Hälfte außerhalb der Agglomerationen. Der Unterschied wird noch deutlicher, wenn man den Umsatz mit Flächen über 20.000 Quadratmeter betrachtet: In den Agglomerationen liegt das durchschnittliche Kontraktvolumen bei knapp 10.000 Quadratmetern, außerhalb der Agglomerationen, also dort, wo Grundstücke zu niedrigeren Preisen erhältlich sind, ist das durchschnittliche Kontraktvolumen doppelt so hoch – Tendenz steigend.
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|