Von Marianne Schulze
Mai 2007
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Foto: Vor allem der russische Hotelmarkt gilt als vielversprechend. Allerdings sollte man dabei nicht nur auf die Hauptstadt Moskau schauen – hier ist das Hochpreissegment inzwischen gut abgedeckt. Für mittlere und Low- Budget-Hotels dagegen sind die Grundstückspreise meist zu hoch.
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. . . heißt es beim Ranking der Immobilienarten. Ob als Investmentobjekte oder als Projektentwicklungen – gegenüber dem Vorjahr haben sich die Gewichte zum Teil eindeutig verschoben. Hotels erleben eine ungeahnte Renaissance.
Bereits zum vierten Mal befragte das Urban Land Institute ULI zusammen mit PricewaterhouseCoopers mehr als 390 Investoren, Projektentwickler, Finanzierer und Berater nach ihrer Einschätzung der europäischen Immobilieninvestmentund Developmentmärkte sowie zur künftigen Entwicklung der einzelnen Immobiliensektoren und Standorte. Gut 165 Teilnehmer der Anfang des Jahres veröffentlichen Studie „Emerging Trends in Real Estate© Europe 2007“ beantworteten nicht nur Fragebögen, sondern standen auch für ausführliche Interviews bereit.
Zehn Minuten vor zwölf
Der europäische Immobilien-Investmentmarkt hat seinen Höhepunkt fast erreicht. „Wenn zwölf Uhr der Höhepunkt des Zyklus ist, so stehen wir jetzt bei fünf oder zehn Minuten vor zwölf“, fasste einer der Teilnehmer an der Studie die Situation auf dem europäischen Immobilien-Investmentmarkt zusammen. Womit allerdings niemand rechnet: dass der Kapitaldruck auf den europäischen Immobilienmärkten in absehbarer Zeit geringer wird. Denn nach wie vor drängen aus allen Teilen der Welt Investoren mit „Taschen voller Geld“ auf den europäischen Investmentmarkt.