exporeal.net
Language English | Italian | Spanish | French | Russian
EXPO REAL 2008 | 11. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien | 6. - 8. Oktober 2008 | Neue Messe München
exporeal.net IT´S REAL BUSINESS exporeal.net
 Startseite 
 Daten & Fakten 
, ,
 Aussteller 
, ,
 Besucher 
, ,
 Teilnehmerdatenbank 
, ,
 Presse 
, ,
 Konferenzprogramm 
, ,
 
Ad
Hotelangebote

Aktuelle Meldung

EXPO REAL 2009
Save the date EXPO REAL 2009

Organizer

Das EXPO REAL Video

Newsletter

EXPO REAL Magazin

EXPO REAL Photogalerie 2007

Nicht zuletzt dem wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre verdankt die islamisch-konservative AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ihren fulminanten Wahlsieg bei den Neuwahlen im Juli. Denn der rasante Aufschwung des Landes ist der Regierung zuzuschreiben: Unter Erdogan erlebt die Türkei seit November 2002 eine Reformbeschleunigung in Politik und Wirtschaft, eine „stille Revolution“, wie der Ministerpräsident selbst sagt. In der Politik wurden der Einfluss des mächtigen Militärs beschnitten, die Rechte der kurdischen Minderheit und der Frauen gestärkt sowie Verfassung und Strafrecht wurde an europäische Normen ange-passt. In der Wirtschaft wurde die Privatisierung und Liberalisierung der Wirtschaft beschleunigt, das Bürokratiedickicht gelichtet und die Reform des Bankensystems und der Sozialversicherung vorangetrieben. Das Haushaltsdefizit, das 2004 noch mehr als zehn Prozent des BIP betrug, ging 2006 auf unter ein Prozent zurück. Das Investitionsgesetz von 2003 hat rechtliche Hindernisse beseitigt und in- und ausländische Investoren – zumindest auf dem Papier – gleichgestellt.

    int_markets_1007_6

Einst eine der bedeutendsten christlichen Kirchen wurde die Hagia Sophia in Istanbul Ende des 15. Jahrhunderts zur Moschee umgestaltet. Auch sie symbolisiert die wechselhafte Geschichte der Türkei zwischen europäischer und muslimischer Kultur.

 

Das Thema auf der EXPO REAL 2007
Dienstag, 9. Oktober 2007
SPECIAL REAL ESTATE FORUM
Halle C3; 14.00 bis 14.50 Uhr

Retail Dailogue Focus on regions:
Shopping Center in der Türkei


Detaillierte Informationen zum
Programm finden Sie unter
www.exporeal.net
Wichtige Reformkatalysatoren waren dabei das mit dem IWF im Jahr 2001 vereinbarte Beistandsabkommen und der angestrebte Beitritt zur EU. Die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei im Oktober 2005 war ein Meilenstein in dem bereits Jahrzehnte dauernden Annäherungsprozess. Auch wenn die Verhandlungen Jahre dauern werden und deren Ergebnis offen ist, bieten allein die EU-Perspektive, die damit verbundene Angleichung an europäische Standards und die Strukturhilfen der EU im Rahmen der Vor-Beitrittsprogramme einen erheblichen Standortvorteil für die Türkei und spornen zu weiteren Reformen an. Denn zu tun gibt es noch genug: Inflation und Leistungsbilanzdefizit sind hoch, eine Reform der hochdefizitären Sozialversicherung ist überfällig, im Energiesektor drohen Engpässe, und die EU mahnt generell eine schnellere Anpassung an EU-Standards in Politik und Wirtschaft an.

Die ausländischen Investoren kommen trotzdem in Scharen, und sie kommen vor allem aus der EU. Die ausländischen Direktinvestitionen kletterten 2006 auf ein Rekordhoch von rund 18 Milliarden US-Dollar, und mehr als 80 Prozent dieser Investitionen stammen aus EU-Ländern. Dabei ist es nicht allein der derzeitige Wirtschaftsaufschwung, der die Unternehmen anzieht. Marc Landau verweist auf die Attraktivität des türkischen Marktes mit seinen 72 Millionen Einwohnern, einer jungen und konsumfreudigen Bevölkerung, motivierten, lernbereiten und gut ausgebildeten Mitarbeitern und attraktiven Lohnkosten.

Im Fokus der Investitionen stand dabei der Bankensektor, aber auch andere Branchen ziehen ausländisches Kapital an, sei es der Immobilienmarkt, der Einzelhandel oder der Energiesektor: So will der Essener Projektentwickler mfi Management für Immobilien AG in den kommenden zehn Jahren eine Milliarde Euro in zehn Einkaufszentren investieren, die Metro eröffnet im zweiten Halbjahr den ersten Media Markt in der Türkei, und die EnBW hat mit dem türkischen Industriekonglomerat Ciner Group eine Kooperation auf dem türkischen Strommarkt vereinbart.

Ob Axel Springer, Remondis, Rewe, Deichmann oder Eurohypo – deutsche Unternehmen mischen kräftig mit. Im Februar waren in der Türkei 2.725 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung registriert. Auch der deutsch-türkische Handel zeigt sich in robuster Verfassung: So kletterten die deutschen Ausfuhren in die Türkei 2006 um 12,4 Prozent auf fast 14,4 Milliarden Euro, die Einfuhren aus der Türkei stiegen um 8,7 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro. Damit verteidigte Deutschland seinen Rang als wichtigster Handelspartner der Türkei, verlor aber auf Grund der hohen Energiepreise seinen Platz als wichtigster Lieferant an Russland.




Weitere Artikel in dieser Rubrik:
ARTIKEL
Weitere Artikel in dieser Rubrik: (10) Weitere Artikel in dieser Rubrik:
ANALYSE-MÄRKTE-TRENDS
INVESTITION

zurück zurück    top top drucken drucken    weiterempfehlen weiterempfehlen
Copyright © 2008 Messe München GmbH, All rights reserved. open.org

 
Diese Seite:
drucken drucken
weiterempfehlen weiterempfehlen
Newsletter Newsletter
kontakt Kontakt
sitemap Sitemap
impressum Impressum
Suche in...
 STICHWORTSUCHE  go
 TEILNEHMERDATENBANK  go
 Unternehmenssuche
 Teilnehmersuche
Stichwortsuche
Firma
Nachname
PLZ / Ort / Land
/
Land
Halle
 KONFERENZPROGRAMM  go
:-) my.exporeal.net
Username 
Passwort 
Passwort vergessen? 
Jetzt registrieren!
i Alles über my.exporeal.net
Andere Messeseiten