Die Trophäen der Investoren
Der wachsende Appetit der Investoren auf „Trophy Assets“ heizt die Zahl der Sale-and-Lease-back-Transaktionen auf dem gewerblichen Immobilienmarkt an. In den ersten sechs Monaten 2007 haben Immobilieninvestoren weltweit 14 Einzelobjekte zum Preis von jeweils mehr als einer Milliarde US-Dollar erworben – etwa gleich viel wie im ganzen Jahr 2006 und etwa fünfmal so viel wie 2005. Rekordhalter ist das spanische Immobilienunternehmen Metrovacesa, das im April für 1,09 Milliarden USDollar (rund 1,59 Milliarden Euro) das Global Head Office der HSBC Bank in Canary Wharf in London erworben hat, gefolgt von dem irischen Investor Quinlan Private, der im Juli über eine Sale-and-Lease-back-Transaktion den Unternehmenssitz der Citigroup erwarb.
In den ersten sechs Monaten 2007 wechselten allein in London fünf Objekte für mehr als eine Milliarde US-Dollar den Eigentümer, einschließlich des prominenten Gherkin-Gebäudes, das Sitz des Versicherers Swiss Re ist und für 906 Millionen Euro an die private Investmentbank Evans Randall und den deutschen Fondsmanager IVG Asticus ging. Ferner wurden in diesem Zeitraum sieben große „Trophy Asset Deals“ in New York, einer in Paris und einer in San Francisco abgeschlossen. „Trophy Assets“ fanden auch in Frankfurt am Main sowie in größeren Städten der USA für Preise knapp unter einer Milliarde US-Dollar einen neuen Eigentümer.