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EXPO REAL 2008 | 11. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien | 6. - 8. Oktober 2008 | Neue Messe München | Dienstag, 07. Oktober 2008 Dies ist die Druckversion aus dem Angebot exporeal.net Zum Ausdrucken benutzen Sie bitte den Button Ihres Browsers. |
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![]() INVESTITION Investmentmarkt Deutschland
Deutsche Immobilienmärkte im Rausch Die Situation wirkt schizophren: Ausländische Beteiligungsgesellschaften investieren Milliardenbeträge in deutsche Immobilien – zur gleichen Zeit trennen sich deutsche Unternehmen und Institutionen von ihren hiesigen Immobilienbeständen und investieren im Ausland. Nicht der Ferne Osten oder Nordamerika stehen im Vordergrund bei international tätigen Beteiligungsgesellschaften, sondern Europa. Angesichts der extrem erscheinenden Auslandsverschuldung der USA rechnen nahezu alle international renommierten Fachleute mit einem nachhaltigen Verfall des Dollarkurses. Wertstabilität oder gar Währungsgewinne dagegen erwarten sie vom Euro, weniger vom Britischen Pfund. Doch dieses Risiko nimmt man in London in Kauf, denn der dortige Immobilienmarkt ist einer der attraktivsten der westlichen Welt, so dass das Verlustrisiko gering erscheint. So beziffert CB Richard Ellis den „total annual return for all property“, die Gesamtrendite für alle britischen Immobilienbereiche, im Juli 2006 auf 20,5 Prozent; davon entfallen 2,5 Prozent auf Mietwachstum, der Löwenanteil auf die Werterhöhung der Immobilien. Zum Vergleich: Britische Staatsanleihen mit Laufzeiten von fünf bis 15 Jahren brachten es auf eine Verzinsung auf Jahresbasis von nur 0,7 Prozent. Immobilien sind derzeit – vor Aktienanlagen – die beste Anlageklasse.
Nachdem im Vorjahr 156 Milliarden Euro auf den europäischen Immobilienmärkten investiert wurden, rechnet Jones Lang LaSalle in diesem Jahr mit einem Volumen von 180 bis 200 Milliarden Euro. Bereits im ersten Halbjahr flossen rund 95 Millionen Euro in die europäischen Immobilienmärkte, davon etwa 20 Prozent nach Deutschland. Immobilien gelten hier aus internationaler Sicht als unterbewertet. Investor’s Darling: Wohnimmobilien Gleichzeitig sind Jahr für Jahr mehr als 100.000 neue Haushalte entstanden. Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit und der Unsicherheit, wie lange der eigene Arbeitsplatz erhalten bleibt, haben viele dieser Haushalte die Nachfrage nach Wohnraum zunächst aufgeschoben. Bei einer nachhaltigen Besserung der wirtschaftlichen Lage wird die Nachfrage jedoch sprunghaft ansteigen und sich in deutlich steigenden Mieten und Preisen für Wohnraum niederschlagen.
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