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EXPO REAL 2009 | 12. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien | 5. - 7. Oktober 2009 | Neue Messe München | Sonntag, 23. November 2008 Dies ist die Druckversion aus dem Angebot exporeal.net Zum Ausdrucken benutzen Sie bitte den Button Ihres Browsers. |
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![]() ARTIKEL Grossbritannien
Britischer Blick auf Deutschland
Eckard John von Freyend, IVG Immobilien AG und Paul Marcuse, Axa Real Estate Investment (Immobilienprofi); Karstadt, Dawnay Day, Hilco und Morgan Stanley, Metrovacesa, Cecina (Deal); Eurohypo AG und Morgan Stanley (Finanzierung); Cushman & Wakefield Healey & Baker (Gewerbeimmobilienmakler); Hines (Bürodevelopment); Sonae Sierra (Einzelhandelsdevelopment); Prologis (Industrieund Logistikdevelopment); BP (Immobilieneigentümer/-nutzer) und Birmingham als Stadt der Zukunft. Und der Markt ist seitdem noch heißer geworden: Vor kurzem erst stimmten Investoren aus dem Nahen Osten dem Kaufpreis von 425 Millionen Britischen Pfund für einen Komplex an der Oxford Street zu, den ein Kunde von LaSalle Investment Management veräußerte. Auch hier war der letztlich erzielte Preis rund 110 Millionen Britische Pfund höher als erwartet. Was für Deutschland spricht Keine Frage, die deutsche Wirtschaft hinkt nach wie vor. Doch noch immer sind die Zinsen in der Eurozone – verglichen mit Großbritannien – niedrig, so dass ein britischer Investor nur die Cap Rate sehen muss, die Differenz zwischen dem, was er für eine Fremdfinanzierung zahlen muss, und den Mieteinnahmen, die ihm umgekehrt durch das Investment zufließen. Doch das ist es nicht allein. Wer von außen auf Deutschland blickt, kommt zu dem Schluss, dass sich die deutsche Volkswirtschaft allein aufgrund ihrer Größe früher oder später erholen wird. Das bedeutet für Immobilieninvestoren sowohl Aussicht auf Wertsteigerung als auch auf Wachstumspotenzial bei den Mieten. Chris Horler, Head of Reit Asset Management, schätzt die Situation ähnlich „wie in Großbritannien Anfang der 90er Jahre“ ein. „Damals kamen die Deutschen nach Großbritannien, um hier Immobilien zu kaufen, und es hat sich für sie ausgezahlt. Derzeit scheint es umgekehrt zu sein. Allerdings erkennen viele Deutsche nicht die Chancen.“ Briten auf Einkaufstour in Deutschland Ein anderer britischer Käufer, der sich in Kontinentaleuropa umschaut, ist die Topland Group von Sol and Eddie Zakay. Das Unternehmen will in den kommenden 18 Monaten 2,2 Milliarden Euro in Europa investieren und gilt derzeit als der aussichtsreichste Kandidat für den Erwerb des 1,4 Milliarden Euro teuren Portfolios der Vendex Kaufhäuser in den Niederlanden, das KKR, Cinven und Permira gehört. Der schottische Projektentwickler und Bauträger Miller Group ist ebenfalls in Deutschland aktiv. Die Miller Group hat von dem deutschen Projektentwickler Prebag Gewerbebau ein Portfolio mit zwölf Supermärkten in Deutschland für 37 Millionen Euro gekauft. Chief Executive Phil Miller von Miller Developments begründete diesen Schritt: „Wir schätzen Deutschland hauptsäch-lich aus drei Gründen. Es hat eine starke Wirtschaft, die ihr Tief überwinden wird; wir schätzen das verlässliche Planungssystem; und wir denken, die Preise haben ihren Tiefpunkt erreicht und werden wieder steigen. Wir möchten in den nächsten Monaten weitere Einzelhandelsinvestments in Deutschland tätigen, sei es als Direktinvestments oder in Form von Partnerschaften.“ Ähnlich äußerte sich auch David Robert, Co-Head des ebenfalls in Deutschland aktiven Investors Edinburgh House, gegenüber Property Week: „In Großbritannien ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, viel versprechende Objekte zu finden. Mit Fremdfinanzierungskosten von rund sechs Prozent und Renditen unter sechs Prozent sowie mit Einzelhändlern, die ums Überleben kämpfen müssen, sehen wir mittelfristig keine Chancen für Mietsteigerungen. Deutschen Einzelhändlern geht es zwar auch nicht besser, aber die Renditen sind höher als in Großbritannien und die Finanzierungskosten geringer. Je länger wir uns in Deutschland umschauen, desto mehr tendieren wir zu einem Engagement.“ Investments in einem aufregenden neuen Markt Es scheint, dass die Londoner Anteile kaufende Öffentlichkeit den britischen privaten Immobiliengesellschaften folgen und Kapital in einen – aus britischer Sicht – aufregenden neuen Markt investieren will. Weitere Artikel in dieser Rubrik:
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