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EXPO REAL 2009 | 12. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien | 5. - 7. Oktober 2009 | Neue Messe München | Sonntag, 12. Oktober 2008 Dies ist die Druckversion aus dem Angebot exporeal.net Zum Ausdrucken benutzen Sie bitte den Button Ihres Browsers. |
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![]() ARTIKEL Logistik
Logistik im Fokus der Investoren Von Dr. Dieter Rebitzer
Mai 2007 Logistik zählt zu den Wachstumsbranchen. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach modernen Flächen. Aber auch Investoren haben dieses Segment entdeckt, nicht zuletzt, weil hier die Renditen noch höher als in anderen Bereichen sind. Der europäische Logistikmarkt befindet sich im Umbruch. Nationale Netzwerke werden durch europäische Strukturen abgelöst, die wiederum Teil eines weltweiten Netzwerks sind, das sich im Zuge der Globalisierung herausbildet. Die Logistikintensität wächst. Bis zum Jahr 2020 soll das Verkehrsaufkommen um 40 Prozent steigen. Doch nicht alle Standorte können an diesem Boom partizipieren. Kernländer profitieren von der europäischen Integration stärker als periphere Regionen. So teilen allein Deutschland, Frankreich und Großbritannien die Hälfte des Marktes unter sich auf. Verlagerung des Schwerpunkts
Die Cluster entwickeln sich unterschiedlich dynamisch, wachsen teilweise zusammen oder bilden mit benachbarten Clustern größere Einheiten. So kann etwa Hamburg durchaus zusammen mit Bremen betrachtet werden. Europaweit lassen sich heute etwa 25 primäre Cluster und weitere 60 sekundäre Cluster nachweisen. Da sich das europäische System noch im Aufbau befindet, können leicht neue Cluster entstehen oder kann sich die relative Bedeutung der bestehenden Cluster auch im Lauf der Zeit verändern. Typische Beispiele dafür sind Dijon in Frankreich oder Leipzig/Halle in Deutschland, aber vor allem auch in Mittel- und Osteuropa ist die Expansion noch in vollem Gang und entstehen neue Cluster. Große Flächen gefragt Vor diesem Hintergrund verlangen Logistikunternehmen nach Objekten mit größeren Flächen, um ihre vorhandenen nationalen Aktivitäten neu zu organisieren und an wenigen europäischen Standorten zu bündeln. Viele der existierenden Logistikimmobilien sind zu klein oder entsprechen nicht den heutigen Bedürfnissen der Marktteilnehmer. Die Nachfrage richtet sich vor allem auf Gebäude mit mehr als 5.000 Quadratmeter Nutzfläche. Entsprechend stieg in den letzten Jahren die Zahl der Developments, wobei die Projektentwickler an Standorten in Mittel- und Osteuropa am aktivsten sind. Dennoch kann das Angebot die Nachfrage nach Logistikimmobilien nicht befriedigen, da die Logistikbranche doppelt so schnell wie die Wirtschaft insgesamt wächst – um durchschnittlich vier bis acht Prozent jährlich. So gesehen ist die Entwicklung von Logistikflächen eine weitgehend „sichere Bank“. Dennoch sind spekulative Developments vergleichsweise selten. Angesicht der kurzen Planungs- und Bauzeiten von vier bis acht Monaten warten die Entwickler, bis ein Nutzer feststeht. Vor allem spezifische Anforderungen des Nutzers lassen sich so besser erfüllen. Allerdings gehen Branchenkenner davon aus, dass in Zukunft spekulative Entwicklungen ansteigen werden.
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